Rallye Buten un Binnen – kurzer Einsatz mit heftigen Folgen

Freitagmittag machte sich das Team auf in Richtung Niedersachsen zur Rallye Buten un Binnen in der Nähe von Niehenburg. Am 17. Juli fand auf dem IVG-Gelände der zweite lauf zur Youngtimer-Rallye Trophy 2021 statt.

Mit Marc-Andre Lautz nahm wieder ein Erfahrener Beifahrer an der Seite von Frank Esser den Platz des Co ein.

Durch den Ferienverkehr kam das Team rechtzeitig im Rallyezentrum an, da das bei sommerlichem Wetter die erste Runde Abfahren schon am Freitag gestartet werden konnte. Wieder neue Strecken hatte sich das Team des AMC Verden ausgedacht, mit vielen Fahrten durch die abenteuerlichen Kanäle.

Mit leichten Korrekturen im Aufschrieb während des zweiten Abfahrens am Samstagmorgen war das Team gut für den Start am Nachmittag gerüstet.
Um 13:41h gings mit Startnummer 44 durch den Startbogen, aber bereits vor dem Start zur ersten WP konnte der Helm wieder abgenommen werden: Neutralisation und damit Absage der ersten WP nach einem Unfall mit 2 Fahrzeugen in einem der Kanäle. Damit dann in langsamer Fahrt zum Start von WP2, einem anspruchsvollen Rundkurs mit 2 Runden plus Ausfahrt.

Vorsichtig taste sich das Team an die Grenze heran. Jede Runde ein wenig schneller. Dann in Mitte der Ausfahrrunde passierte es: ein wenig zu schnell, leichtes Übersteuern an einem der Häuser. Kein Platz für Autos quer – Einschlag zuerst mit der Fahrerseite – dann mit der Beifahrerseite und zum Schluss noch leicht mit dem Heck. Das wars.
(https://youtu.be/5JkpTeTsDv4)

Rallye vorbei und die Karosse und Fahrwerk des Cossies wahrscheinlich irreparabel zerstört. Die Schmerzen an den Rippen bei Marc erwiesen sich Gott sei Dank nur als Prellungen, dafür umso schmerzhafter.

Mal sehen ob und wie es weiter gehen wird…..

Zweiter Einsatz dieses Jahr - Rallye Buten un Binnen auf dem IVG-Gelände

 

Und schon geht es weiter. Nachdem die Blessuren der Hunsrückrallye (defekter Reifen, dekter Anlasser, gebrochener vorderer Stabilisator) beseitigt sind, können wir uns auf die zweite Rallye dieses Jahr freuen. Am Freitag gehts auf gehts zum IVG-Gelände bei Liebenau in den Norden. Diesmal mit der selben Besetzung wie 2020: Frank Esser / MArc-Andre Lautz. Start ist dann Samstag 17. Juli.
Demnächst hier mehr :-)

Verspäter Saisonstart 2021 mit Hunsrück Rallye am 12. Juni – leider Reifenschaden

Alle Rallyes bisher wegen Corona abgesagt, war das Rallye Team Esser froh nach 8 Monaten endwieder wieder an den Start gehen zu können. Als Co nahm zum ersten Mal Florian Rath neben Fahrer Frank Esser Platz.

Bereits Freitag ging es los in den Hunsrück Richtung Idar-Oberstein, dem Land der Edelsteinschleifer, natürlich mit aktuellen Coronatest in der Tasche. Auf der großen Wiese neben der Markthalle von Veitsrodt war alles perfekt vorbereitet, so das Papier und technische Abnahme schnell erledigt war und das Team bei sehr sommerlichen Temperaturen den Tag ausklingen lassen konnten.

Samstag früh ging es dann kurz vor 8h zum Abfahren der Strecken, 2 Rundkurse und eine Start-Ziel WP. Besonders fordernd WP2 durch einen großen Steinbruch.
Gut vorbereitet ging es dann um 13.32h durch den Startbogen. Schnell war ein Rhythmus gefunden und man fand sich in der ersten Gruppe der Youngtimer wieder.
Auf dem ungewohnten Schotter im Steinbruch ließ sich die Leistung des Cossie leider nicht gut auf den Boden bringen, so das nach der WP 25 Sekunden auf den schnellsten Youngtimer fehlten.
WP3 passt dann deutlich besser. Gesamt 31. Zeit und nach der WP3 auf zweitem Rang bei den Youngtimern. Nach der Mittagspause und mit aufgefüllten Wasserflaschen ging es in die 2. Etappe, die leider nicht mehr so gut laufen sollte. WP4 startete mit einem Dreher in die Wiese, der die ersten 15 Sekunden kostete. WP5 durch den Steinbruch machte zwar viel Spaß, war aber nicht wirklich schneller als beim ersten Umlauf. Das hieß nach WP5 Gesamtrang 32, aber nur 3. bei den Youngtimern. Der Anlasser hatte inzwischen seine Funktion eingestellt, aber da der Cossie ja gut anspringt, Hatte Florian beim Anschieben keine Schwierigkeiten. Motor laufen lassen jetzt die Devise.
So ging es in die letzte WP, doch bereits nach der ersten Runde im Rundkurs plötzlich komischer Fahrverhalten beim Einlenken – Reifenschaden vorne links, und die WP noch 10km lang.
Da der Zeitverlust eh sehr groß gewesen wäre, und um Folgeschäden an Fahrwerk und Felge zu vermeiden, entschied sich das Team zum Radwechsel in der WP, mit dem entsprechenden Zeitverlust. Schade, damit war ein gutes Ergebnis dahin.

Aber Spaß hat es trotzdem gemacht, und im Ziel war man auch, was über 50! andere Starter nicht geschafft hatten.

Und Rallye Saison 2021 immer noch nicht gestartet :-(

Leider bremst Corona uns immer noch aus. 

Rallye Kempenich abgesagt.

Rallye Buten un Binnen auf den 17. Juli verschoben.

Rallye Grönegau abgesagt.

Wir hoffen, das es am 12. Juni mit der Hunsrück Junior los geht, aber wer weiß das schon. Hoffen wir mal.

Bleibt alle gesund.

Euer Rallye Team Esser 

Endlich wieder: Rallye Buiten un´ Binnen am 26. September mit Klassensieg

Seit April waren alle Läufe zur Youngtimer Rallye Trophy abgesagt, doc die Veranstaltergemeinschaft Rallye Buiten un` Binnen schaffte es eine Rallye genehmigt zu bekommen. Die komplette Veranstaltung fand auf dem IVG-Gelände bei Liebenau in Niedersachsen statt, einem abgeschlossenen 400ha Gelände, im 2. Weltkrieg zur Rüstung genutzt. Ganz ohne Zuschauer, und nur 1 Helfer pro Team. Aber wieder Rallye fahren, auf Strecken wie es sie sonst nirgends gibt.

So ging es dann um 11:50 als einer von 10 Youngtimern mit der Startnummer 56 an den Start. Nach nur 2 km Anfahrt waren wir am Start von WP1, ein Rundkurs mit einer Runde plus Ausfahrt. Die Ansagen passten und der Sierra fühlte sich gut an. Zufrieden und mit einem breiten Grinsen kamen wir aus der WP. Kaum 1.5 km weiter dann der Start zu WP2. 10 Minuten Pause und los gings, und das direkt mit einer Schrecksekunde, querte doch eine Gruppe von 6 Rehen die 350m Anfahrt zur ersten Kurve. Zum Glück keines erwicht. Weitere besondere Herausvorderung auf dieser WP: Tiefgelegte Strecken durch geschlängelte Kanäle. Das Foto und Video können den Eindruck nur bedingt wiedergeben.
Vertrauen ins Auto und die guten Ansagen von Marc brachten das Team auch auf der WP 2 gut in Schwung (Video: https://www.youtube.com/watch?v=wmb_aYKkyzY). Auch WP 3 passte alles, so das zur Halbzeit Platz 1 bei den Youngtimern und ein Platz im vorderen drittel zu Buche stand.

Freitag in Ruhe gepackt ging es gegen Mittag los auf die mehr als 300km in den Norden. Schließlich stand ja auch noch technische Abnahme und ein erstes Abfahren der Strecken auf dem Programm. Marc-Andre Lautz nahm nach längerer Zeit und bestandener Meisterprüfung mal wieder den Platz des Co ein.

Mit einbruch der Dunkelheit war soweit alles erledigt und der Aufschrieb im Kasten. 3 schöne WPs würden uns am Samstag alles abverlangen!

Die Sonne lachte am Samstag morgen zwar nicht, aber es war trocken und wir konnten die WPs noch einmal in Ruhe abfahren. Die 16 Zoll Michelin R21, zum ersten Mal auf unserem Cossie, machten bereits jetzt einen guten Eindruck.

Die 1.5 Stunden Halbzeit wurden zum Ausbeulen der zum Teil doch stark rampunierten Felgen genutzt. Die Schläge waren schon hart gewesen!
Der Blick Richtung Himmel und aufs Handy konnte keine klare Aussage über das Wetter der kommenden Stunden geben, so entschloß sich das Team keine Reifen zu wechseln. Vielleicht die falsche Entscheidung, denn bereits auf WP 4 kamen die ersten Tropfen. Zusammen mit den 6 Konkurrenten die schon auf WP 4 im Wald standen war der Respekt vor den Konditionen doch zu hoch. Das Tempo der ersten Hälfte konnte nicht gehalten werden.
Bis zum Ende der Rallye schoben sich noch 2 Konkurrenten am Team Esser / Lautz vorbei. Der Klassensieg gegen Norbert Zaremba im BMW M3 konnte aber noch sichergestellt werden, und so war das Team mit Gesamtrang 24 bei der Siegerehrung und Platz 3 bei den Youngtimern nicht unzufrieden.

Saisonstart Rallye Kempenich am 8. März mit gemischtem Ergebnis

Nach dem Saisonabschluß 2019 mit der Rallye Köln-Ahrweiler hatten sich doch einige defekte am Cossie gezeigt, so das der Turbolader erneuert und das Getriebe übrholt werden mussten. So waren alle gespannt ob der Sierra jetzt wieder perfekt laufen würde. Um es vorweg zu nehmen: er lief perfekt, aber leider drum herum nicht alles.

Samstag morgen wurde nach einer finalen kleinen Probefahrt allles zusammengepackt und aufgeladen und im Sonnenschein ging es Richtung Eifel nach Kempenich. AM Samstag stand nur die technische Abnahme an. Keine Probleme, bis auf die eisige Kälte, die mit dem Sonnenuntergang aus den Ritzen kroch.

Sonntag morgen kam dann auch Klaus Weber nach Kempenich, der dieses Mal als CO die richtigen Ansagen geben sollte. So ging es dann um 7:30h ans abfahren der 3 WP’s, die selben wie bereits 2019, nur ein Rundkurs anders herum.

Beim Abfahren gab es keine Probleme und auch das Wetter schien trocken zu bleiben. Auf Grund der kühlen Temperaturen entschied sich das Team  die alten Intermediate-Reifen montiert zu lassen.

So ging es dann kurz nach 13:00h mit Startnummer 51 durch den Startbogen auf den Weg zur Start-Ziel WP1: Hausten. Der Start liefe ganz gut, die Spitzkehre am Baum gut getroffen, sodas das neu zusammengewürfelte Team mit der zweitbesten Zeit bei den Youngtimern und Gesamtrang 36 und Klassenbestzeit ganz zufrieden war:
(https://youtu.be/oF_4e4hXk7E)

In WP2 ging es dann zum ersten mal in den Rundkurz Kempenich – 2 Runden plus Ausfahrt. Auf einigen matschigen Strecken doch schwierig mit dem wenig Profil Traktion zu bekommen. Da waren die Teams mit Regenreifen im Vorteil. Mehr als Platz 47 nicht drin und 8 Sekunden auf den direkten Klassenkonkurrenten Norbert Zaremba im BMW M3 verloren. (https://youtu.be/lVG792n5mOI). Hier auch mal ein paar kurze Eindrücke von aussen (https://youtu.be/CEKjFOGkyCw).

Besser lief es dann wieder auf WP3, dem Rundkurs Hannebach. 2 Runden plus Ausfahrt, mit einer schnelle Bergabfahrt über die Kreisstraße und kombiniert mit zwei Ortsdurchfahrten. Hier passte es ganz gut. Gesamtrang 32 und der Klassenkonkurrenz 6 Sekunden abgenommen. So ging es dann zum Tanken und in die Reifenwechselzone. Und da passierte der Fehler: 4 Minuten zu spät in die Wechselzone eingefahren! 40 Strafsekunden und weg war der 1. Platz in der Klasse und Platz 3 bei den Youngtimern.

Die 40 Sekunden ließen sich im zweiten Umlauf nicht mehr aufholen, und als dann noch ein paar Regentropfen einsetzten war klar: Hier ist nicht mehr viel zu holen. Ein kleiner Fehler auf WP4 kostete weitere 5 Sekunden, so das am Ende nicht mehr als Platz 2 in der Klasse und Rang 7 bei den Youngtimern drin ist.

Der Cossie ist gut gelaufen und es wäre mehr drin gewesen. Mal sehen wie es in der Corona-Krise mit den Rallyes weiter geht. Die nächsten 3 Rallyes sind bereits abgesagt. Wir werden sehen und bis dahin noch was am Auto basteln