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Rallye Köln-Ahrweiler 11/12. November, nicht optimal, aber Klassensieg!

[15.11.2011] Gut vorbereitet und alle Teile im Transit verstaut ging es Freitag Vormittag Richtung Mayschoß. Die Wetteraussichten fürs zweite Novemberwochenende waren gut, und der Cossie war nach der Überholung des Turboladers auch wieder fit. Reifenmäßig hatten wir alle 'Reste' zusammengekratzt, da neue Hankook Z211 nicht mehr lieferbar waren und ein Wechsel desr Reifenmarke uns vor Köln-Ahrweiler zu risikoreich erschien.

Um 18h machten sich die ersten Fahrzeuge auf zur Freitag Abend WP, diesmal nur eine und wie in früheren Jahren die WP 'Weinbaudomäne' von Marienthal nach Dernau, die WP in der wir letztes Jahr unseren Cossie verschrotteten! Mit entsprechendem Respekt ging es für uns nach 19h mit Startnummer 70 in die WP, bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Zu viel Respekt! Am Ende nur 67. Zeit, also ein Startplatz weit hinten für den Re-Start am Samstag. Ziel war unter die ersten 40 zu kommen. Klar verfehlt! Im Gegensatz zur Konkurrenz, diesmal zumindest 3 Gruppe N BMW325i in unserer Klasse. Da musste am Samstag aber deutlich nachgelegt werden…

Neu motiviert ging es Samstag dann in 13 weitere WP's. Start war wieder 'Weinbaudomäne', aber diesmal nicht runter bis Dernau, sondern aus halbem Weg ab mitten in die Weinberge, den ansonsten von Wanderern bevölkerten Rotweinwanderweg entlang. Der Aufschrieb noch aus dem letzten Jahr passte gut, so das wir ganz flüssig unterwegs waren, bis auf die letzte Bergabkehre: zu spät auf der Bremse ging es auf Schotter nur noch geradeaus, gefolgt von einem leichten Einschlag in die Mauer am Ende der Kehre.

   
   

Kurz zurückgesetzt kamen wir noch gut ins Ziel, aber Schaden war am Ende doch heftiger als es auf den ersten Blick aussah. Stoßstange und Halterung des linken Scheinwerfers demoliert und durch den Unterfahrschutz die ganze Vorderachse nach hinten geschoben. Die Äusserlichkeiten wurden vom Serviceteam schnell getaped, aber die stark veränderte Vorderachskinematik sollte sich den Rest der Rallye noch deutlich negativ bemerkbar machen! Trotzdem noch 46 in der WP2. Danach ging es zur WP3, Linder Höhe, eine WP auf der wir in der Vergangenheit immer gut ausgesehen hatten. Platz 32 war dann auch das beste WP-Ergebnis, aber auch nicht da wo wir eigentlich hin wollten. Aber mehr war mit dem Cossie so wohl nicht mehr drin. Stationäres übersteuern beim Einlenken konnte kein Vertrauen ins Fahrzeug generieren. Beim nächsten Service kam es dann heraus: ein ausgeschlagenes Lager im Schräglenker der Hinterachse erzeugte ungewolltes mitlenken! WP4 Saarbachtal war unter diesen Umständen mit Platz 49 nicht gut, aber zufriedenstellend. Auch auf WP5 war nicht mehr als Platz 52 drin, WP6 Platz 50, WP7 – Waldhof, mit einem neuen Schlußteil lief dann noch mal ganz gut, Platz 31, aber doch immer mit einem gewissen Mangel an Vertrauen ins Fahrverhalten. Die doch konstanten Ergebnisse ohne Ausrutscher hatten uns damit nach WP7 bis auf Gesamtrang 42 nach vorne gebracht! Jetzt noch 3 Runden Südschleife plus lange Ausfahrt. Das lief auch ganz gut, Platz 34 und damit Platz 35 zum Mittagsservice in Meuspath. Gar nicht so schlecht nach dem Start als 68. am Morgen. Und vor allen Dingen erster in der Klasse.

etzt galt es den Cossie noch mal durchzuchecken! An der ausgeschlagenen Hinterachsschwinge konnten wir nichts machen, aber die Dellen in den hinteren Felgen, hinten rechts war nur noch 1.2bar Luft drin, mussten zumindest notdürftig repariert werden.
So ging es dann nach 45min Pause auf zur WP 9, und wieder eine Platzierung im Mittelfeld. WP10 von Fachshofen nach Lückenbach lief wieder besser, Platz 36. WP11 stand dann wieder Südschleife / Scharfer Kopf an. Aber diesmal wurde der späte Startplatz wieder zu einem entscheidenden Nachteil: Bei plötzlich einsetzendem starken Nebel konnte man kaum noch die Hand vor Augen sehen. Über 4 Minuten verloren wir in dieser einen WP auf die Spitze! Und mehr als 1,5min auf die direkte Klassenkonkurenz! Das durfte nicht so weiter gehen! WP12 bildete dann den Abschluß der Nürburgring-WPs, die 'Hohe Acht'. Inzwischen war es schon richtig dunkel geworden, und die 42. Zeit konnte nicht wirklich zufriedenstellen! Wie in der Vergangenheit im dunkeln zu langsam, galt es jetzt nur noch den Klassensieg ins Ziel zu retten. Das gelang erfolgreich, Gesamtrang 37 und Klassensieg war am Ende ein sehr versöhnlicher Abschluß einer Rallye, die es in sich hatte. Nur 52 der 90 Starter erreichten das Ziel.

Ein Dank an dieser Stelle noch mal an das perfekt arbeitende Serviceteam mit Jakob, Guido und Manfred. Immer rechtzeitig zur Stelle und unseren guten Cossie immer am Laufen gehalten!

Damit Endet auch die Saison 2011 in der Youngtimer Rallye Trophy für uns. Platz 3 für Natalie bei den Beifahrern und Platz 7 für Frank in der Fahrerwertung zeigen was geht und auch das noch mehr geht. Alle 10 Veranstaltungen als Klassensieger angekommen spricht auf jeden Fall für die Gute Arbeit des Service-Teams! Mal sehen wo die Reise für 2012 hin geht…

 

Rallye Siegerland-Westerwald – Intermezzo mit Beifahrerpremiere

[22.10.2011] Mit gebrauchten Winterreifen ging es am 22. Oktober auf zur Schotterrallye in den Westerwald. Kein Einsatz im Rahmen der Youngtimertrophy, aber in der CTC! Und diesmal nicht wie im letzten Jahr im guten 4x4, sondern im Cossie. Am Ende nicht die beste Wahl, aber Spaß hat es auf jeden Fall gemacht! Und die Premiere von Nicola als Beifahrer ist auch perfekt gelungen!

Schon um 5:30h bei knackigen 0°C machte sich unser Gespann, Schrauber Guido, Fahrer Frank und zum ersten mal als Beifahrer Tochter Nicola auf in Richtung Westen. Natalie konnte leider nicht, und dafür war Nicola eingesprungen, um einmal Rallyeluft zu schnuppern. Mit dem Sonnenaufgang kamen wir am Truppenübungsplatz in Daaden an. Ein kalter Wind wehte uns entgegen, aber das Wetter bescherte uns einen sonnigen Herbsttag! Pünktlich ging es nach Beschaffung der Tageslizenz und Abnahme auf zum erstellen des Aufschriebs. Mit ausreichend Zeit auch für den Neuling kein Problem! Mit Startnummer 33 brauchten wir dann auch nicht zu lange auf den Start zur ersten WP warten, die weniger als 500m entfernt vom Startpark begann. Kurzfristig kam noch Stress auf, da die Gegensprechanlage trotz vorherigem Test die Ansagen von Nicola nicht übertragen wollte! Kurzfristig wurden die Helme getauscht, und das Problem war gelöst! Start zur ersten WP, 100% Schotter, und deutlich weniger Grip als erwartet. Ständig durchdrehende Hinterräder, selbst die Geradeausfahrt ohne Korrekturen am Lenkrad kaum zu schaffen. Und die Ansagen wie zu erwarten auch noch nicht perfekt. Aber nur einmal in den Notausgang! Da fanden wir uns doch fast am Ende des Feldes wieder. In den nächsten WP's funktionierten die Ansagen aber schon fast perfekt! Nur der Grip und das Vertrauen des Fahrers ins Fahrzeug wurde nicht wirklich besser. Dadurch waren bis zum Ende der Rallye zwar einige Drifteinlagen möglich, aber keine Top-Zeiten.

Gesamtrang 72 am Ende nicht das erhoffte gute Ergebnis, aber ein Samstag mit viel Spaß, ohne Blessuren am Fahrzeug und dem Beifahrer-Resümee: "Wenn noch mal Ersatz gebraucht wird, springe ich gerne wieder ein". Dann aber mit mehr Haftung zur Straße

Ein Video der WP6 gibt es hier.

   

 

Rallye Siegerland-Westerwald - Schotterintermezzo am 22. Oktober

[18.10.2011] Nach der schönen Rallye und dem orfolgreichen Einstand von Natalie bei der Siegerland-Westerwald 2010 stand die Rallye auch für 2011 fest im Programm, auch wenn sie nicht zur Youngtimertrophy zählt. Durch ihre Moderatorentätigkeit kann Natalie aber leider dieses Jahr nicht an ihrer 'Heimrallye' teilnehmen. Dadurch kommt zum ersten mal Nicola, Franks Tochter, zum Einsatz. Bisher eigentlich immer auf ausreichend Abstand zur Rallye, will sie zum ersten Mal dem Vater sagen wo es lang geht.

Nachdem wir letztes Jahr noch auf die bewährte Allrad-Technik unseres 4x4 zurückgegriffen hatten, soll es dieses mal der Heckgetriebene Power des Cossie bringen. Heckschwenks sind also vorprogrammiert, auch wenn die extra besorten Winterreifen hoffentlich für die nötige Traktion sorgen können.

Aber der Spaß steht ja für dieses WE ganz klar im Vordergrund. Mal sehen wie es läuft!

 

Rallye Reckenberg 24. September – Erfolgreiches Wochenende mit Anlaufschwierigkeiten

[24.09.2011] Bereits Donnerstag Abend stand unser Gespann fertig gepackt vor der Tür, damit Freitag direkt nach der Arbeit in Richtung Rheda-Wiedenbrück zur Reckenberg-Rallye gestartet werden konnte. Regenreifen konnten wir auf Grund der guten Wettervorhersage direkt zu hause lassen, nur die Scheinwerfer mussten auf Grund leicht erhöhter Fahrhöhen auf der Hinterachse mit neuen Federn nachjustiert werden. So machten wir uns gegen 16h auf Richtung Norden.
Von größeren Staus verschont wurde im Hotel eingecheckt und dann ging es zum A2-Centrum, dem Rallye Zentrum. Angekommen auf dem Parkplatz kam uns dann der Geruch von Kühlwasser entgegen. Etwa von unserem Cossie? Der Blick unter die Haube bestätigte eine undichte Kühlwasserrücklaufleitung vom Turbolader. Sah nicht ganz so schlimm aus, so dass wir erst mal die Abnahme hinter uns brachten, das Service-Team in der Heimat auf Ersatzteilsuche ansetzten, und weitere Reparatur auf den nächsten Morgen verschoben.
Mit der ausgebauten Leitung machte sich Guido auf zum Löten, aber erst die 6. Station sah sich dazu in der Lage, aber die Leitung war am Ende doch nicht dicht! Zum Glück konnte Jakob aus der Heimat eine ähnliche Leitung mitbringen, die zumindest für die Reckenberg eine dichte Zwischenlösung war und uns im Laufe der Rallye keine Probleme mehr machte.
Fünf verschiedene WP's standen auf dem Programm, nur eine wurde 2 x gefahren. Start war wie meistens auf dem Militärflughafen mit einem 2,5 Runden Rundkurs. Kurz vor dem Start das nächste Problem: Intercom ohne Strom! Bei der Rallye Blankenheim hatte doch noch alles funktioniert! Da gab es nur eins: Laut schreien. Das funktionierte dann auch, der Cossie lag ganz gut, nur einmal etwas spät auf der Bremse und 10. Gesamtzeit, nur eine knappe Sekunde hinter Norbert Zaremba in seinem Gruppe A BMW M3 und gut 1 Sekunde vor Uwe in seinem M3. Also ein ganz guter Start! Vor WP2 gab es dann einige Verzögerungen, so das wir den Fehler in der Stromzufuhr der Gegensprechanlage suchen und finden konnten: Eine abgerissene Lötverbindung. Die Kabel zusammengezwirbelt und Klebeband darum und alles funktionierte wieder wie neu! Vielleicht durch die vielen Ausrutscher vor uns ein wenig zu vorsichtig beendeten wir WP2 als 16. WP3 konnten wir das Niveau halten mit Gesamtrang 14., direkt hinter Paul Jerlitschka. Die WP's kamen unserem großen Auto schon entgegen!

       

Nach dem Re-Grouping ging es zur WP4, einem kleinen Rundkurs, fast 3 Runden lang. Hier gingen wir eindeutig zu vorsichtig zu Werke! 3 Sekunden auf Norbert und sogar 6 Sekunden auf Paul verloren, Platz 23 in der WP4. Aber immer noch gut im Rennen. WP5 war zum 30. Jubiläum der Rallye wieder die WP mit der Sprungkuppe. Die erste Runde war sicher noch zu vorsichtig, aber Platz 9 auf der WP doch ganz OK. Was drin war zeigte Uwe: Platz 4 auf der WP, mehr als 6 Sekunden schneller! Auf WP6 konnten wir trotz aggressiverer Fahrweise die Zeit des ersten Umlaufs nicht erreichen, aber Platz 15 und wieder schneller als Uwe.
Am Ende reichte es zu einem hervorragenden Gesamtrang 13, mit 3 BMW M3 (2x Gruppe H, 1x Gruppe A) direkt hinter uns, Paul Jerlitschka und Axel Patthast nur 3,5 bzw 1,5 Sekunden vor uns und Platz 4 der Youngtimer, mit Walter Gromöller auf Platz 2 der Gesamtwertung, nur 1,5 Sekunden hinter dem Sieger. Das Potential für mehr ist da! Mal sehen was dieses Jahr noch geht ;-)

 

Rallye Blankenheim – Reifenschaden verhindert Top-Ergebnis

[03.09.2011] Samstag in der Früh ging es los Richtung Forstwalder Hof, dem Rallyezentrum direkt oberhalb von Blankenheim. Natalie war schon am Tag vorher angereist, um auch top fit zu sein. So konnte sie wie wir den Sonnenaufgang mit Frühnebel über der Eifel bewundern. Die Sonne blieb uns die ganze Rallye über erhalten, so das alle noch mal richtig ans Schwitzen kamen.
Nach einem Ausgiebigen Frühstück und der Abnahme machten wir uns ans Abfahren der Strecken. 2 WP's vom letzten Jahr, aber eine anders herum, und eine von vor 2 Jahren. Anscheinend hatte aber wohl jemand etwas gegen die Rallye-Fraktion, den in 2 WP's waren große Stücke frisch asphaltiert und mit reichlich Split abgestreut. Auf WP2 war's am Ende so schlimm, dass der zweite Umlauf (WP5) abgesagt werden musste.
Gegen 13:30h machten wir uns mit Startnummer 36 direkt hinter unseren beiden Gruppe A BMW M3 Konkurrenten auf den Weg zur ersten WP. 2 Runden Rundkurs mit langer Ausfahrt. Im Rundkurs passte noch alles, aber auf der Ausfahrt beim cutten auf einmal ein Schlag, und unser Cossie wollte in die nächste Rechtskurve nicht mehr richtig einlenken. Aber irgendwie lenkte es dann doch noch und nach kurzer Unsicherheit stellten wir fest: Musste ein Reifenschaden vorne links sein. Os mussten wir die letzten 2 WP-Kilometer mit plattem Reifen fahren, besonders in den Rechtkurven ein großen Handicap. Somit nur Platz 42 auf WP1, und schon mehr als 20 Sekunden Rückstand auf die direkte Konkurrenz. Damit war die Rallye eigentlich schon gelaufen. Auf WP2, mit montiertem Reserverad, konnten wir das Tempo der M3-Fraktion dann wieder mitgehen, aber Boden gutmachen war ohne übermäßiges Risiko auf der Split-Strecke nicht drin (WP-Platz 27). Ähnlich dann auf WP3. Mehr Risiko endete mit einem großen Bogen über die Wiese, der zusätzlich Zeit kostete. Platz 28 brachte uns damit zur Halbzeit nur bis auf Platz 33. WP4 gingen wir dann auch was vorsichtiger an, um einen weiteren Reifenschaden zu vermeiden, Platz 22, aber wieder Zeit auf die M3-Fraktion verloren. Nachdem WP5 ja gestrichen war, gab es Zeit genug die Strategie für die letzte WP zu überdenken: Jetzt wollten wir doch mal schauen, was noch geht. Die richtige Menge Risiko und gute Bremspunkte brachten uns bis auf WP-Platz 16 und in Schlagdistanz zu den Gruppe A-M3. Jetzt noch etwas bessere Traktion durch eine wirksame hintere Sperre und wir sind da wo wir hinwollen.

So gibt’s am Ende Gesamtrange 23, Platz 4 in der für unsere Punktewertung zusammengelegten Periode, und wieder nicht so wirklich viele Punkte für die Trophy. Da wäre mehr drin gewesen. Aber Reifenschäden sind halt immer drin.

In 3 Wochen steht schon die Rallye Reckenberg an. Auch eine schnelle Rallye. Mal sehen ob wir da Uwe Hahne und Norbert Zaremba Paroli bieten können. Warten wir es ab.


Rallye Oberehe - Nasses Wochenende mit enttäuschendem Endergebnis

[27.08.2011] Dabei find alles so schön an und wir waren am Ende der letzten WP auch noch zufrieden. Nur das offizielle Endergebnis war die Enttäuschung! Aber fangen wir vorne an.

Die Wettervorhersagen fürs Rallye-Wochenende waren durchwachsen. Von daher hatten wir Camping gestrichen und die Anreise erst für Samstag geplant. Glücklicher Weise hatten wir noch ein Zimmer in Oberehe bekommen, so das einer ausgiebigen Siegesfeier nichts im Wege gestandan hätte... Bei schönem Wetter hatten wir den Aufschrieb schnell im Kasten und das Warten auf den Start begann. Die Vorhersage sagte für den Nachmittag Regen und so gingen wir auf Nummer sicher und entschieden uns für die Straßenreifen. Pünktlich mit dem Überfahren der Startrampe begann es dann auch der Regen, der sich zum Start der ersten WP zu einem richtigen Wolkenbruch verstärkte. Doch mit unseren Contis war der Gripp erstaunlich gut. Nur die mit 'richtigen' Regenreifen waren für die 1. WP besser aufgestellt. Wir landeten auch ziemich weit vorne, nur leider wurde im Nachhinein die WP nicht mit in die Wertung genommen, da durch einen Unfall nicht alle Teilnehmer die WP absolviert hatten. Ein echter Nachteil für uns! Der Regen sollte uns den ganzen Nachmitta treu bleiben, aber leider nicht mehr so viel, das wir mit unseren Sraßenreifen gegen die Semi-Slick Fahrer hätten bestehen können. Zusammen mit etwas zu viel Respekt gegenüber dem Wetter und Oberehe allgemein (!) kamen wir zwar ohne Blessuren ins Ziel, aber mehr als Gesamtrang 45 war ohne WP1 nicht drin. Bei 145 Startern noch ganz OK, aber die direkte Youngtimer-Konkurenz am Ende größtenteils knapp vor uns, war natürlich nicht das Ziel fürs WE gewesen!

Als nächstes steht am 3. September Rallye Blankenheim auf dem Programm. Wir hoffen mal das da alles gut läuft und wir wieder mehr Punkte für die Meisterschaft einfahren können.

 

Rallye Oberehe 2011 – ist der Fluch endgültig überwunden?!

[02.08.2011] Nachdem wir es 2010 endlich geschafft hatten unser Auto unbeschadet ins Ziel zu bringen, und dabei noch auf einem guten Platz 23 (von 120 Startern!) gelandet waren, sollte der Fluch von 2008 und 2009 mit jeweils zerstörten Autos überwunden sein. Wenn das Wetter mitspielt sollte diesmal vielleicht sogar ein Platz unter den Top 20 drin sein. Die Wochen seit der letzten Rallye haben wir genutzt um wieder alles auf Vordermann zu bringen. Gegen die kurzen Aussetzer bei der letzten Rallye sollte die neue Benzinpumpe helfen. Gegen die Bremsplatten auf der Hinterachse helfen allerdings nur neue Reifen. Aber die Hankooks die wir bisher gefahren sind gibt es leider nicht mehr. Die letzten beiden haben wir noch gekauft. Aber auch mit den alten Reifen sind wir guten Mutes, Kommt vorbei und feuert uns an. Hillesheim liegt doch direkt um die Ecke ;-)

 

Rallye Buiten un Binnen / Visselfahrt – Es läuft immer besser

[18.07.2011] Gut vorbereitet ging es schon am Freitag Vormittag in den Norden Richtung Nienburg / Leibenau. Sonniges Wetter erwartete uns im Ausweich-Rallyezentrum in Graue. So war die Abnahme schnell erledigt. Das erste Abfahren wurde auf Samstag früh verschoben, da Natalie erst Samstag konnte.

Am Samstag ging es aber dann schon um 7h Richtung IVG-Gelände zum Abfahren der Wertungsprüfungen, diesmal nur 2 an der Zahl. Die erste ca 7 km lang, die zweite direkt im Anschluss über 10 km! Nach 2-maligem Abfahren hatten wir eine gute Basis für den Aufschrieb gelegt. Im Servicepark war mittlerweile das Serviceteam mit Jakob, Guido und Thomas komplett und warf noch mal einen Blick über unseren Cossie. Mit Startnummer 6 durften wir mal ganz von vorne ran: 10:07h war die angesagte Startzeit. Doch beim Starten um zum Vorstart zu fahren dann der Schreck, der Anlasser dreht, aber der Motor springt nicht an! Schnell stürzen sich alle auf den Cossie. Benzinpumpe läuft, alle Sicherungen ganz, aber kein Zündfunke! Aber warum nicht? Nach einiger Suche ist der Fehler gefunden, der Hauptkabel zur Verteilerkappe hat sich beim hantieren im Motorraum gelöst. Der Kabel ist schnell wieder befestigt und auf geht’s zum Start.

         

Im IVG-Gelände angekommen geht’s direkt auf die erste WP. Locker und ohne zu viel Attacke fahren wir auf der noch sauberen WP1 die für uns schnellste unserer 4 Umläufe auf dieser WP. Platz 11 mit den anderen Youngtimer-Konkurrenten auf den benachbarten Plätzen. Aber die Reifen wurden auf der WP1 doch so stark rangenommen, dass auf der direkt folgenden WP2 der Grip schon vom Start weg immer schlechter wurde. Platz 14 war noch ganz OK, aber auf einige der direkten Konkurrenten hatten wir etwas Zeit verloren. Richtig erholen konnten sich die Reifen während des Regroupings nicht, was im zweiten Umlauf zu weiteren Traktionschwierikeiten und durch den mangelnden Gripp auf der Hinterachse zum überbremsen derselben führte. Ein unangenehmes Verhalten, das kurz vor Ende der Visselfahrt in einem Dreher endete, der und fast 15 Sekunden kostete. Schade, denn so war am Ende für die Visselfahrt, obwohl wir alles gegeben hatten, nicht mehr als ein Gesamtrang 18 drin. Der Einsatz hatte auf jeden Fall gestimmt: 2 weg geklappte Außenspiegel und eine große Beule in der Beifahrertür zeigte zumindest, dass wir an den Strohballen der Schikanen keinen Platz liegen gelassen hatten ;-)
Sicher nicht schlecht, aber da wäre mehr möglich gewesen.

Zur zweiten Rallye auf den selben WPs, Buten un Binnen, hieß es dann reagieren: Die Tür wurde als erstes ausgebeult (2 mal von innen drücken und nichts war mehr zu sehen ?), der defekte Druckschalter vom ABS (die Druckpumpe lief immer weiter) ausgetauscht, der Reifendruck um 0,4 bar gesenkt und vor allen Dingen die Strategie von Angriff auf konstante Zeiten für 4 WPs ausgelegt.

Die Strategie ging aber auf der ersten WP noch nicht auf: Nur ein enttäuschender Platz 18. Auch WP 2 lief es noch nicht richtig Rund: Platz 16. Also doch wieder mehr Attacke für die letzten beiden WPs. Platz 12 auf der letzten WP, trotz leichter Leistungslöcher beim vollen Beschleunigen, brachte uns dann doch noch vor auf Platz 13 im Gesamtergebnis. Und Bester in unserer Klasse und Altersstufe. So kann das bei der Rallye Oberehe in 4 Wochen weitergehen ?

         

 

Rallye Doppelveranstaltung Visselfahrt / Buiten un Binnen 9. Juli

[05.07.2011] Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Rallye Stemweder Berg fanden wir uns auf Platz 4 in der Youngtimer Rallye Trophy wieder. So weit vorne waren wir noch nie. Jetzt heißt es bei der nächsten Rallye, der Doppelveranstaltung Visselfahrt / Buiten un Binnen im Norddeutschen Liebenau wieder punkten um die gute Position zu verteidigen.

Die letzten drei Wochen konnten wir unserem Cossie ein paar Streicheleinheiten zukommen lassen. Die Bremsen hatten doch sehr gelitten, so daß wir auf der Hinterachse sogar neue Bremsscheiben montieren mußten. Das Design konnten wir mit der Unterstützung von AUTOAUFKLEBER24.de vervollständigen. So können wir uns jetzt sehen lassen :-)

In Liebenau wartet wieder das IVG-Gelände auf uns, immer wieder beeindruckend. Letztes Jahr mußten wir ja leider bereits nach dem Abfahren der WP's die Heimreise antreten, da die Kupplung hinüber war. Von daher kann es diesmal nur besser werden. Hoffen wir mal das die Technik hält und wir unfallfrei durch kommen, dann kann es nur besser als letztes Jahr werden!

Am Freitag geht’s schon los ins neue Rallyezentrum am Landhotel Steimke in Asendorf-Graue. Lassen wir uns überraschen!

 

Rallye Stemweder Berg - am Ende erfolgreicher Master-Lauf am 18.06

[19.06.2011] Einige von euch werden sicher schon die Vorabinformation zur Rallye Stemweder Berg vermisst haben, aber da kurzfristig noch Probleme am Cossie aufgetreten waren musste die leider auf der Strecke bleiben….

Nachdem wir in den letzten beiden Wochen uns auf noch offenstehende Kleinigkeiten konzentriert hatten, sollte eigentlich der Mittwoch vor der Rallye nur noch zu einem finalen Fahrwerkscheck und packen dienen. Doch bei der anstehenden Probefahrt tauchten plötzlich Vibrationen aus dem Antriebsstrang auf, die mit zunehmender Geschwindigkeit immer heftiger wurden. Vermuteten wir am Anfang noch Flachstellen in den Reifen als Ursache, machte der Reifenwechsel schnell klar, das die Ursache im Antriebsstrang liegen musste: Die Verbindung Kardanwelle zur Hinterachse hatte sich gelöst und führt zu einem leichten Schlagen der Kardanwelle. Zusätzlich streikte plötzlich noch der Druckschalter des ABS-Einheit, und unser Ersatzteil aus dem standard Sierra wollte nicht passen. Zum Glück funktionierte nach Ausbau und Reinigung alles wieder. Der Mittwoch war aber bis dahin schon in den Donnerstag übergegangen, so das Packen auf Donnerstag Abend verschoben wurde und Frank sich Freitag in der Früh auf Richtung Stemwede machte. Mittags startete die Veranstaltung schon mit dem Abfahren der WP's. Natalie war schon seit 9h in Stemwede, so dass wir pünktlich um 12:30h zur Besichtigung der WP's aufbrechen konnten. Die WP's bzw. das Zurückfinden des Starts zum nochmaligen Abfahren der WP's war für uns Erstteilnehmer bei der Rallye eine echte Herausforderung, die wir nicht immer auf Anhieb meistern konnten. Aber dafür gab es damit dann am Samstag keine Probleme mehr ;-) Unser Service-Team war inzwischen auch eingetroffen und wir konnten noch der technischen Abnahme den Tag ruhig ausklingen lassen. Gut gestärkt ging es dann zeitig ins Bett, da schon ab 8h die ersten über die Startlinie rollen sollten.

  

Der Samstag morgen erwartete uns mit leicht feuchter Straße und durchwachsenen Wetteraussichten. Sonne wechselte mit dunklen Wolken ab und die Regenwahrscheinlichkeit ging je nach Vorhersage von 10% bis 90%. Die ersten WP's starteten auf jeden Fall im trockenen. Von den 6 verschiedenen WP's, die bis auf eine alle 2 mal gefahren wurden, waren 4 (!) Rundkurse, 100% Asphalt, viele lange Geraden mit 90° Kurven oder Abzweigen, aber auch mit schnellen Kurven gesäumt mit Bäumen oder Bauernhöfen. Also schon ein Streckenlayout das unserem Cossie entgegen kommen sollte.

Die WP1 ließen wir es erst mal vorsichtig anlaufen, Platz 33 bei dem starken Rallye-Masters Feld, aber insgesamt nur 60 Startern lies noch Platz nach oben, aber die direkte Konkurrenz war auch nur unwesentlich schneller. WP2 locker angegangen beendeten wir als 25. besser als erwartet :-) Platz 27 dann auf WP3, und einige, nicht nur der Youngtimer-Konkurrenten, waren schon auf der Strecke geblieben. Damit ging es dann auf Platz 26 und als viertbester Youngtimer zurück zum ersten Service. Nach dem Service ging es dann wieder auf WP1 (=WP4), jetzt deutlich schneller als beim ersten Umlauf und schon vor auf Gesamtrang 23. WP5 als kurze Start-Ziel Prüfung passte dann irgendwie perfekt: Platz 13 in der WP und bis auf Paul Jerlitschka die gesamte noch fahrende Youngtimer-Konkurenz hinter uns. Zum zweiten Service nach WP6 ging es dann schon als gesamt 22. Zwischenzeitlich hatte es zwar einmal kräftig geschauert, aber der Wind hatte die Straße schnell wieder getrocknet, so dass wir mit unseren Semi-Slicks bestens bereift waren. Auf für den Stadt-Rundkurs WP7, auf dem wir unser bestes WP- Ergebnis holten: Platz 13! Mit dem daraus resultierenden 20. Gesamtrang waren wir schon so zufrieden, das wir wohl unterbewußt, nicht zuletzt durch die hohe Anzahl an Ausfällen, das Risiko etwas zurückgeschraubt haben. Speziell WP10 gingen wir, nachdem es zwischenzeitlich mal wieder kräftig geregnet, hatte, die Straße aber größtenteils wieder trocken war, zu vorsichtig an. Dafür lief der Cossie aber auch die letzten WP's noch fast perfekt und wir beendeten die Rallye auf dem 19. Gesamtrang und als drittbester Youngtimer inter Zaremba und Spangenberg. Das Potential unseres Cossies konnten wir zumindest auf einigen WP's aufblitzen. Wenn wir es schaffen die Leistung konstant über alle WP's zu bringen ist in Zukunft sicher noch mehr drin!

Buiten 'un Binnen / Visselfahrt als Doppelveranstaltung steht als nächstes an. Eine Doppelveranstaltung mit sicher ganz anderem Charakter. Mal sehen ob wir uns da auch so gut verkaufen können. Wir werden uns auf jeden Fall bemühen ;-)

 

Löwenrallye in Birkenfeld - Klassensieg und doch nicht ganz zufrieden

[14.05.2011] Perfekt vorbereitet machten wir uns schon Freitag Nachmittag auf in Richtung Hunsrück nach Birkenfeld. Unseren Cossie inzwischen zumindest Teilweise in neuen Outfit und mit erneuertem Pop-Off Ventil auch wieder mit dem richtigen Ladedruck. Die Abnahme wurde schon Freitag erledigt, so daß wir am Samstag ruhig in den Tag starten konnten.

Beim Abfahren der Strecken wurde schon klar: da ist für jeden was dabei! Schotter genau so wie schnelle Kurven als auch enge Waldpassagen. Sah das Wetter am Morgen noch super aus, kamen zum Start zur Mittagszeit schon die ersten Wolken auf, die dann auch kurz nach WP1 die ersten Tropfen fallen ließen. Aber von Anfang an:

Mit Startnummer und Startplatz 32 ging es kurz nach halb 2h zur WP1, einem Rundkurs mit einer schnellen Schotterpassage und einem schnellen Bergabstück durch den Wald. Mit entsprechender Vorsicht aber doch zügig angegangen Platz 28, bei 110 Startern, ganz OK. Nur unsere Gegensprechanlage machte schon erste Mucken. Auf dem Weg zur WP2 kamen dann die ersten Tropfen, so daß die Strecke beim Start schon naß war. Zusätzlich versagte die Gegensprechanlage dann noch komplett den Dienst. Mehr als Platz 46 war da nicht drin. Aber die direkte Konkurrenz war auch nur minimal schneller ;-) WP3 brachte dann noch mehr Regen und wechselhafte Bedingungen. War es auf den freien Strecken schon richtig naß, war es in den Waldstücken noch richtig trocken. Schwierig das richtige Tempo zu finden! zu vorsichtig agierend war da nur Platz 53 drin. Da war die Gruppe A Konkurrenz doch fast 10 Sekunden schneller. Platz 34 zur Halbzeit mit 14 Sekunden hinter dem schnellsten Gruppe A Fahrer war der Stand zur Rallye-Halbzeit.

Hofften wir zu dem Zeitpunkt noch auf gutes Wetter zur zweiten Hälfte, wurden wir direkt zum Re-Start mit heftigem Regen begrüßt. Nicht wirklich das Richtige für unsere Hankook Semi-Slicks in mittelharter Mischung. Platz 59 in WP4 sicher nicht das was wir uns vorgenommen hatten! Bis zu WP5 hatte es zwar wieder aufgehört zu regnen, aber es war überall noch sehr naß, so daß wir uns nach WP5 auf Gesamtrang 45 wiederfanden. So weit hinten im Gesamtergebnis sicher auch Wetterbedingt, da auch die direkte Konkurrenz deutlich weiter hinten als sonst plaziert war. Auf der letzen WP wollten wir dann auch nichts mehr riskieren, sodaß am Ende Uwe und Patrick noch an uns vorbeiziehen konnten.

Klassensieg in der Gruppe N, aber nur Platz 4 in der zusammengelegten Gruppe A und N. Da wäre Patz 2 drin gewesen. Aber man muß ja noch Potential nach oben haben ;-) Positiv war auf jeden Fall das die Abstimmung zwischen Fahrer und Co sich schon sehr gut eingespielt hat, so daß die Randbedingungen für weiter Verbesserungen klar gegeben sind. Ihr könnt also noch was erwarten!


Guter Einstand für den neuen Cossie bei der Rallye Westerwald

[13.04.2011] Die vielen Kleinigkeiten führten noch zu langen Abenden in der Woche vor der Rallye, aber pünktlich zum Aufladen am Freitag Abend war der neue Cossie einsatzbereit. Zu mehr als ein paar mal die Straße rauf und runter und zum Anbringen der Pflichtaufkleber hatte es am Ende zeitlich zwar nicht mehr gereicht, aber trotzdem machten wir uns Samstag in der Frühe mit unserem Gespann auf Richtung Eichelhardt im Westerwald. Wie angesagt erwartete uns strahlender Sonnenschein und eine gut organisierte Veranstaltung. Natalie war auch schon da, so daß die Papierabnahme schnell erledigt war. Die technische Abnahme verlief auch ohne Probleme. Nur die Löschanlage mußten wir noch anklemmen.

Der erste Schrecken dann aber beim Abfahren der Strecken: quietschende Geräusche von vorne links in schnellen Rechtskurven! Zurück von der Einführungsrunde machte sich das Serviceteam an die Fehlersuche. Als Ursache wurde der rutschende Keilriemen der Servopumpe identifiziert, der aber stramm genug gespannt war! Auch das Auffüllen des Servoöls bis Maximum konnte keine Abhilfe schaffen. Extrem waren die Geräusche vor allen Dingen wenn bis Anschlag gelenkt wurde. Da die Lenkung einwandfrei funktionierte entschlossen wir uns nichts weiter zu ändern und einfach so an den Start zu gehen. Die richtige Entscheidung, denn die Lenkung sollte bis zum Rallye-Ende außer den Geräuschen keine Problem mehr machen.

                  

So ging es dann kurz nach Mittag mit Startnummer 35 wieder erfreulich weit vorne an den Start. WP1 startete nur wenige km entfernt vom Servicepark in Marienthal. Los ging es, und der Unterschied zum 4x4 war doch (wie schon fast vergessen) wieder gewaltig! Ohne passendes Training mußte ich mich doch erst mal wieder an die Geschwindigkeiten und das unterschiedliche Fahrverhalten gewöhnen und auch die Harmonie zwischen Fahrer und Beifahrer lies noch auf sich warten. So war in WP1 nicht mehr als Platz 46 drin, aber zumindest in der besseren Hälfte. WP2 lief dann schon deutlich besser: Platz 35 und nur 2 Sekunden hinter dem schnellsten der Gruppe A Fahrer (Norbert Zaremba im M3!), und das mit unserem Gruppe N Cossie! Auf WP3 mit Rundkurs waren wir dann doch wieder mehr als 9 Sekunden zurück, aber mit Position 38 doch fast im vorderen Drittel.

Nach dem Re-grouping sollte die WP Marienthal jetzt eigentlich besser als beim ersten mal laufen, aber mehr als Platz 44 war nicht drin. Die WP5 mit doch großen Schotteranteilen gingen wir wohl auch zu vorsichtig an: Nur Platz 49. Auf der letzten WP konnten wir uns aber wieder etwas fangen und mit einer brauchbaren Zeit und Platz 38 den ersten Platz in der Gruppe N und den zweiten Platz in der zusammen gewerteten Gruppe A + N, knapp vor Uwe und Patrick im M3 :-), erreichen.

Alles in allem nach den harten Wochen Arbeit über den Winter ein doch sehr erfolgreicher Einstand mit dem neuen Auto, der uns mit viel Zuversicht in den Rest der Saison blicken läßt. Gute Punkte für die Meisterschaft und auf jeden Fall noch Potential für mehr. Am 14 Mai geht weiter bei der Rallye Birkenfeld. Dann auch bestimmt nicht mehr ganz in weiß ...


Rallye Westerwald am 9. April - Erster Einsatz mit dem neuen Cosworth

[07.04.2011] Nachdem wir bei der Rallye Kempenich den verunfallten Cosworth noch nicht wieder aufgebaut hatten, hoffen wir am Wochenende bei der Rallye Westerwald den wieder weißen Cosworth zum ersten Mal zum Einsatz bringen zu können. Viele lange Abende waren in den letzten 3 Wochen nötig um den Sierra in einen einsatzfähigen Zustand zu bringen, und das Serviceteam um Jakob hat vollen Einsatz gezeigt! Am letzten Dienstag ist der Motor zum ersten Mal gelaufen, gestern die ersten Schritte gefahren und heute die erste etwas längere Probefahrt bestanden :-))

Glücklicherweise sind keine größeren Folgeschäden bei Getriebe oder Hinterachse mehr zum Vorschein getreten, so dass es jetzt nur noch einige Kleinigkeiten zu erledigen gibt und wenn keine neuen Fehler mehr auftreten einem Einsatz am Samstag nichts mehr im Wege steht. Im fertigen Design wird er noch nicht da stehen, aber erste Testkilometer im Rallyeeinsatz zu fahren heißt ja auch die Devise fürs Wochenende. Also erst mal ankommen. Drückt uns die Daumen ;-)

 

Kempenich 20. März - guter Start in die neue Saison

[21.03.2011] Mit dem Cossie hatte es auf Grund der noch aufgetretenen Motorprobleme am Ende nicht geklappt. Der Motor ging am Samstagabend noch rein, aber es blieben noch zu viele Restarbeiten. Daher hatten wir uns schon entschieden den guten alten 4x4 noch mal zum Einsatz zu bringen. Trotzdem gut vorbereitet ging es dann Sonntag in der Früh nach Kempenich. Natalie und Thomas waren aus Olpe auch schon eingeflogen und so konnte es dann schon kurz nach 9h zum Abfahren der diesmal nur 2 verschiedenen WP's, die 2 mal gefahren wurden.

Südschleife und rund um Kempenich Weibern, bekannt und doch anspruchsvoll, nicht nur durch die Länge.
Der 4x4 lief wie immer ohne Probleme, und nach etwas vorsichtigem Anfang konnten wir uns in der zweiten Hälfte von Platz 70 noch auf einen 51. Gesamtrang (bei 116 Startern) und Klassensieg in der Y13 vorarbeiten. Und das obwohl wir in WP4 noch einen kurzen Ausflug in die Wiese machen mußten!

Ein guter Einstand in die neue Saison.
Jetzt heißt es ab Montag wieder den Cossie weiter vorbereiten und hoffen das keine weiteren verstecken Fehler auftauchen. Dann wollen wir bei der Westerwald-Rallye am 9. April zum ersten Mal mit dem 'neuen Weißen' antreten. Update folgt….


Der Countdown zum 20. März läuft

[09.02.2011] Nachdem wir die 2010 Saison mit der großen Youngtimer Siegerehrung am 26. Januar in Essen im Casino Zollverein abgeschlossen haben, kreisen die Gedanken jetzt nur noch um die Vorbereitung für das was 2011 kommt. Da wir zur Siegerehrung das ganze Kern-Team für 2011 dabei hatten, Natalie hatte dabei Chance genutzt das ganze Youngtimer-Umfeld mal näher kennen zu lernen, konnten wir schon mal einige Details für die kommende Saison abklären.

Priorität und wichtigster Punkt ist sicher die Fertigstellung des neuen Cossies.

Langsam bewegen sich zum Glück die Temperaturen wieder in Regionen, bei denen man auch ohne Heizung arbeiten kann. Und Arbeit gibt es noch genug! Ob wir das neue Auto bis zum 20. März noch fertig bekommen wird sich zeigen. Zur Zeit stehen da noch eine 'fast' Rohkarosse, aber die meisten Roststellen sind geflickt und der Cosworth- Kabelstrang schon drin. Aber es gibt noch viel zu tun! Der Motor ist zum Durchchecken und die meisten Teile sind mittlerweile auch da, aber es fehlt halt doch oft an Zeit richtig weiter zu kommen.

Am wichtigsten ist natürlich, daß am Ende alles wieder so zuverlässig funktioniert wie beim alten. Das hat sicher erste Priorität. Die Aufkleber von Autoaufkleber24.de liegen schon fertig im Karton, aber das wird sicher der letzte Schritt sein. Ein Wiedererkennungseffekt wird aber auch mit dem weißen Auto gegeben sein. Laßt euch also überraschen! Wir werden euch hier up to date halten, so wie es neues gibt und die Zeit es zu läßt.


Saisonabschluß 2010

[16.12.2010] Mit Platz 6 in der Youngtimer Rallye Trophy konnten wir trotz 0 Punkte-Wertungen bei 4 Läufen (2x Defekt durch Kupplung, 1x Unfall, 1x nicht gestartet) am Ende ganz zufrieden sein, auch wenn der Unfall bei Köln-Ahrweiler zum Abschluß das sicher schlechteste Ende war. Die Karosse wird sich wohl nicht mehr mit vertretbarem Aufwand richten lassen. Die Defekte an der Technik müssen noch genau untersucht werden. Aber der 'Spender' steht schon bereit: Wird wohl wieder ein weißer Cossie werden :-)Sicher eine andere Winterbeschäftigung als geplant, aber dafür sicher keine Langeweile.

Da Yvonne leider nicht mehr als Co fungieren kann, wird wahrscheinlich Natalie Solbach-Schmidt, schon erfolgreich bei der Siegerland-Westerwald im Einsatz, als Co die wichtigen Ansagen geben. Details werden noch folgen!

Noch einmal herzlichen Dank an das ganze Team, und auch die 'Ersatzbeifahrer' während der Saison, für die Tatkräftige Unterstützung. Besonders ohne die perfekte Vorbereitung des Cossies über die ganze Saison wäre ansonsten so ein Ergebnis nicht möglich gewesen!

Allen Freunden des Teams ein paar schöne Feiertage und wir werden euch über die Fortschritte beim Aufbau des neuen auf dem Laufenden halten.

(Termine für 2011 schon mal hier)